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auch nicht, daß er mit ſeiner Neigung gegen ſie hervortreten und ſie ihr verſtaͤndlich machen konnte. Das aber nahm er ſich vor, ſein ganzes Betragen kluͤglich abzu⸗ wiegen, ſeine Worte abzumeſſen, und auf keine Weiſe gegen Zartheit und feinere Sitte zu verſtoßen.
Als er in die Halle trat, waren alle Augen auf ihn gerichtet. Die Gräfin Dou⸗ glas verließ ſogleich ihren Sitz, kam ihm entgegen, reichte ihm freundlich die Hand und ſagte:„Es iſt mir doch lieb, daß ich Euch vor meiner nahen Abreiſe wieder ſehe, ich hatte die Hoffnung, dieſe Freude zu haben, faſt aufgegeben. Junge Leute füh⸗ ren ein freies, ungebundenes Leben, wo es ihnen am beſten gefällt, da verweilen ſie am laͤngſten, da iſt ihre Heimath.“— „Iſt es ſo etwa nicht recht, Graͤfin? Wer ledig und nicht an's Haus gefeſſelt iſt, der


