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können; aber eine gluͤckliche Gattin waͤrſt Du durch ihn nie geworden. Gieb ihm die Briefe und halte den Boten nicht auf. Wir haben Herburn einen Beſuch verſpro⸗ chen und Wort moͤchte ich gern halten.“ X
„Mutter, ich tauge mit meiner zerruͤt⸗ teten Gemüthsſtimmung fuͤr keinen Men⸗ ſchen, fuͤ keine Geſellſchaft, laßt mich hier. Haltet Ihr Wort und reiſet zum Graf, habe ich doch meine liebe Margaretha bei mir, die wird mich troͤſten, wenn ich in meinem Gemuͤthe zu traurig werde. Eine friſche Wunde iſt mir geſchlagen und Ihr wißt es, mir fehlt der leichte Sinn, uͤber das unvermeibliche Widrige hinweg zu ſcherzen.“
Die Graͤfin Douglas reiſete, auf in⸗ ſtaͤndiges Bitten ihrer Tochter, zum Graf Herburn von Bothwell, da ihr dieſe das


