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menden wollen wir nebeneinander kämpfen, miteinander ſiegen oder ſterben.“
Umſonſt waren alle Bitten der alten Damen, Al⸗ brecht und Johanna eilten ſchon am folgenden Tage dem Heere zu, das bald darauf in Eilmärſchen nach den Nie⸗ derlanden marſchirte.
Auch Napoleon war bereits hier angekommen und ſtand an der Spitze einer begeiſterten Armee dem verbün⸗ deten Heere Blücher's mit ſeinen bewährten Preußen und Wellington's mit einer tapferen engliſchen Schaar gegen⸗ über.
Sein erſter Stoß traf Blücher bei Lignh, und hier ward der alte Held nach einem heftigen Gefechte geworfen, ſtürzte ſelber mit dem Pferde und ward nur durch den Muth ſeines Adjutanten, des Grafen Noſtiz, der ſich auf ihn warf und ſo den gefürchteten Helden den Blicken der vorüber jagenden Franzoſen entzog, vor Gefangenſchaft gerettet.
Die Preußen, ihren Marſchall„Vorwärts“ ver⸗ miſſend, drängten die Franzoſen wieder zurück; noch ein⸗ mal ſprengten ſie in wilder Eile an Blücher vorüber, und nun ward dieſer unter Jubel von ſeinen Getreuen in Si⸗ cherheit gebracht.
Die Schlacht war verloren, aber der Feldherr doch gerettet, wenn auch etwas gequetſcht und verletzt; auf ſeinem Schmerzenslager ſcherzte er mit dem Grafen


