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Zeitungen, aber erſt komm und laß uns Kaffee trinken, ehe darfſt Du nicht leſen.“
Lächelnd folgte der junge Mann ſeiner Frau, auch die beiden alten Damen eilten zu dem beliebten Getränke herbei und— wir empfehlen uns unterdeß, um einen Blick rückwärts zu werfen auf die Begebenheiten ſeit der Leipziger Schlacht.
Als Napoleon Leipzig verließ, ſah er ein, daß vor der Hand ſein Spiel in Deutſchland verloren ſei, und er war nur darauf bedacht, ſoviel als möglich von den Trümmern ſeiner Armee über den Rhein zu retten, um mit friſchen Hilfsquellen, an denen Frankreich unerſchöpf⸗ lich ſchien, und jenſeits des Stromes den Kampf mit größerem Glücke vielleicht zu erneuern.
Bei Hanau ſtellte ſich ihm der baierſche General Wrede mit baierſchen und öſterreichiſchen Truppen ent⸗ gegen und verſuchte, hoffend, daß die Verbündeten dem fliehenden Kaiſer dicht auf den Ferſen ſeien, ihn aufzuhal⸗ ten und ſo gänzlich zu vernichten. Aber die Verbündeten waren noch nicht ſo weit und Napoleon warf ſich wie ein verwundeter Löwe auf die Feinde und dunchbrach ſie mit
einem furchtbaren Geſchützfeuer und der Tapferkeit ſeiner
Truppen.
Aber der ſchon geſchwächte Feind hatte hier von Neu⸗ em bedeutende Verluſte erlitten und eine Menge Gefangener verloren. Krankheiten und Noth wütheten ohnedies unter


