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lud er die theure Laſt auf die Schultern und flog damit den Wagen zu. Er fühlte keine Laſt und Müdigkeit, eilte mit ſchnellen Schritten dem Ziele zu, und war erſt ruhig, als er das geliebte Weſen auf dem letzten der Fuhrwerke wohl gebettet ſah.
Die Wagen fuhren nach Leipzig, welches unterdeſſen von den Verbündeten eingenommen worden war, und hier übergab Albrecht die Geliebte der treuen Pflege einer Verwandten ſeiner Eltern, deren er ſich erinnerte und die er in dieſem Chaos der Verwirrung nur wie durch ein Wunder fand. Er entdeckte ihr das Geſchlecht der Verwundeten und ſein Verhältniß zu ihr, und bat ſie um Schutz und Hülfe.
Bald gelang es ihm auch, Johanna zum Leben zu⸗ rückzurufen, ein Wundarzt unterſuchte von Neuem die Wunde und verband ſie, in der beſten Hoffnung auf bal⸗ dige Heilung, und auch Johanna fühlte ſich wohl und ſelig in den Armen ihres Albrecht, den ſie wie aus einem tiefen ſchweren Traume erwachend, ſo plötzlich neben ſich ſah. Den ganzen Tag verbrachten ſie in trauten Geſprä⸗ chen über die gewonnene Schlacht und ihre Folgen, freuten
ſſich der Befreiung des geliebten Vaterlandes, und als am
Abende das Wundfieber bei Johanna eintrat, überließ Albrecht ſie der Obhut ſeiner treuen Verwandten, die ſich freundlich erbot, die Kranke bis zu ſeiner Rückkehr zu pfle⸗
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