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ſich dann mit vieler Mühe einen Weg nach dem äußeren Ranſtätter Thore, ritt über die Elſterbrücke und befahl die darunter liegenden Flatterminen anzuzünden, ſobald der Feind nahe ſei.
Als nun der Wachthabende den Kampf in den Straßen immer ärger toben, immer näher ſich wälzen hörte, folgte er dieſem Befehle— die Brücke flog mit furchtbarem Knall in die Luft viel zu früh für alle die Tauſende, die noch am jenſeitigen Ufer waren und nun ſich abgeſchnitten ſahen.
Die Nachricht von dieſem Vorfalle erregte entſetz⸗ liche Verwirrung und Alles wandte ſich zur Flucht.
In einem Garten war eine kleine Nothbrücke, allein die brach bald unter der Laſt zuſammen, und wer ſich nicht ergeben wollte, ſtürzte ſich mit Verzweiflungsmuth in die Wellen, um ſich durch Schwimmen zu retten.
Nur Wenigen gelang dies, da die ſichern Kugeln der preußiſchen Jäger ſie meiſt erreichten; die Mehrzahl ward gefangen gemacht, die Beute war ungeheuer.
Auch Macdonald und Poniatowsky waren noch in⸗ nerhalb der Stadt und kamen nach langer Mühe durch das Gedränge an das Ufer.„Lieber todt als gefangen in Rußlands Händen!“ rief der edle Pole, und Beide ſpreng⸗ ten in die Wogen, welche wild ſich gegen die Feinde aufbäumten. Nur Macdonald gelang es, das Ufer zu


