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ſondern nur um ſich vor dem Untergange zu bewahren, und zogen ſich nach Leipzig zurück.
Am Morgen des 19. trafen Geſandte des Kaiſers Napoleon und Königs von Sachſen bei den verbündeten Monarchen ein, die Uebergabe der Stadt gegen freien Abzug verſprechend; allein die Verbündeten wieſen Alles zurück, die Waffen ſollten entſcheiden, und gleich darauf begann der Sturm auf Leipzig.
Nach hartnäckigem Kampfe bemächtigten die Ver⸗ bündeten ſich der Thore von Grimma und Halle und drangen in die Stadt ein. Sie wurden von einer leb⸗ haften Vertheidigung empfangen, aus allen Häuſern ſtrömte ihnen ein Kugelregen entgegen und von den Ecken der Straße her ſchmetterten Kartätſchen ganze Reihen der Stürmenden nieder. Ungeheuer noch waren die Verluſte innerhalb der Stadt und jeder Fuß breit Boden mußte durch Ströme Blutes erkauft werden; die Franzoſen wollten nicht weichen. Da erſchütterte ein ungeheurer Knall die Luft, es war als ob die Erde ſich aufthäte, die Beſiegten zu verſchlingen, und wahrlich! ein Abgrund öffnete ſich hinter ihnen, für Alle, die ſich noch in Leipzigs Mauern befanden.
Als die Verbündeten in die Stadt ſtrömten, hatte ſich Napoleon zum Könige von Sachſen begeben, Abſchied von dieſem letzten Bundesgenoſſen genommen, und bahnte


