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beſchäftigte Ney, ſo daß dieſer Marmont nicht zu Hülfe eilen konnte, und Letzerem gegenüber ſtand York mit ſeinen tapferen Preußen. Das Haupttreffen auf dieſer Seite war bei Möckern, und von dem Beſitze dieſes Dorfes hing die Entſcheidung des Tages ab.
Marmont ſelber führte ſeine Trnppen zum Angriffe, und die Preußen mußten, trotz der heldenmüthigſten Ge⸗ genwehr, das Dorf räumen. Doch nicht lange, und ſie ſtürmten von Neuem heran, gewannen es wieder und verloren es noch einmal, und gewannen es zum dritten⸗ male wieder. Haufenweis ſchichteten ſich die Todten auf der Wahlſtatt, aber immer neue Schaaren drangen vor und erſetzten mit Todesmuth die Gefallenen. York bot alle Kräfte auf und brachte ſeine letzten Reſerven in die Schlachtlinie, um den neuen Angriff Marmont's abzuhal⸗ ten; er ſelber warf ſich an der Spitze ſeiner Reiter den Feinden entgegen, durch perſönlichen Muth und todesver⸗ achtende Unerſchrockenheit ſeine Truppen mit ſich fort⸗ reißend.
Eine ungehenre Begeiſterung bemächtigte ſich des ganzen Armeecorps, welches mit gefälltem Bayonette im Sturmſchritt vordrang, und Marmont's 50 Kanonen zum Trotze, die Tod und Verderben in die Reihen der Preu⸗ ßen ſchleuderten, wurden die Franzoſen geworfen, gerie⸗ then in Unordnung und mußten ſich eilig zurückziehen.


