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Das Schlachtfeld bot bereits einen entſetzenerregen⸗ den Anblick. Fürchterlich hatten die Geſchütze, fürchterlich die Kämpfenden gegeneinander gewüthet und Tauſende lagen verwundet und ſterbend auf dem Plane und erfüll⸗ ten mit ihrem Wehegeſchrei die Luft. Zerriſſene Menſchen⸗ körper, einzelne Glieder, Arme, Beine oder Köpfe lagen in grauſiger Menge umher, und das Herz der Muthigſten bebte bei dieſem Anblicke. Auch der rechte Flügel der Ver⸗ bündeten hielt ſich tapfer und gewährte den ſtürmenden Franzoſen keine Vortheile, jedoch der linke, der Napoleon in den Rücken gehen und ihn von der Stadt abſchneiden ſollte, fand den tapferſten Widerſtand an Poniatowsky's Heldenſchaar, und als der Abend kam, hatten die Ver⸗ bündeten in dieſer ganzen Schlacht viele tauſende Tapfere geopfert, nur um ihre Stellungen zu bewahren, deren Be⸗ hauptung ſie vor einer Niederlage ſchützte.
Napoleon's Truppen begrüßten ihren Kaiſer als Sieger und ein unendlicher Jubel herrſchte auf dieſer Seite der franzöſiſchen Armee. Aber was Napoleon hier errungen, hatte er bei Möckern zwiefach verloren.
Hier ſtand Blücher, der, obgleich er die Hiobspoſt er⸗ hielt, daß der Kronprinz von Schweden ſtatt, wie verabredet, direct auf Leipzig zu marſchiren, nach Halle gegangen ſei, keinen Augenblick gezögert hatte, die ihm entgegenſtehenden Truppen unter Ney und Marmont anzugreifen. Langeron
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