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Die Truppen derſelben, bemerkend, daß man am Vorabende der Entſcheidung ſtehe, waren voll des beſten Muthes und der freudigſten Hoffnung, die auch in dem Gewinne eines neuen Verbündeten ihren gerechten Grund hatte.
Soeben hatte man die Nachricht erhalten, daß der König von Baiern dem Rheinbunde und dem Bündniſſe mit Napoleon entſagt und ſich der guten Sache der Verbündeten angeſchloſſen habe. Der Abend des 15. Oe⸗ tober ſtieg hernieder, und ſoweit das Auge reichte, flamm⸗ ten die Wachtfeuer der beiden Armeen. Ueberall regte ſich ein geſchäftiges Leben und Wirken, ein jeder Einzelne war mit Vorbereitungen für die Schlacht beſchäftigt. Ueberall war Leben und wohl nur Weniger Augen von den Hunderttauſenden, die dem neuen Tage entgegen⸗ ſchauten, ſchloßen ſich in dieſer verhängnißvollen Nacht.
Der nächſte Tag ſollte die Entſcheidung bringen über Deutſchlands Geſchick, ſollte ausweiſen, ob Deutſchland frei werden und wieder ledig der Feſſeln, die es Jahre lang gefangen hielten; ob es ſeinen alten Ruhm wieder erringen ſollte, oder ob Napoleon berufen ſei, der Herr von Deutſchland zu bleiben, es von Neuem zu knechten und zu unterdrücken. Hier Siegespalme und Freiheits⸗ baum, dort Seclavenketten und Tyrannenherrſchaft ſchweb⸗ ten Deutſchland vor, und am nächſten Morgen, den dieſe


