zu laſſen, aber er machte auch wenig Anſtalt, den Feinden Schaden zu thun. Seine Politik ſchien die Franzoſen möglichſt ſchonen zu wollen, und die langſamen Bewe⸗ gungen, ſeine Verzögerungen, wo es auf Schnelligkeit ankam, hielten auch oft Blücher mit dem ſchleſiſchen Heere in ſeinen Bewegungen auf und ſtimmten den alten Helden zum bitterſten Zorne.„Iſt denn der Schwedenprinz des Teufels und will er uns im Stich laſſen?“ pflegte er oft zu ſagen, doch war er jetzt erfreut, als er hörte, daß das Nordheer ebenfalls den Uebergang über die Elbe begonnen habe.
Bei beiden Heere zu einander und wollten vereinigt auf ig zuziehen, wohin r Wort der Monarchen rief. Die Völker drängten na
Entſcheidung, die Heere brannten vor Luſt nach einer Hauptſchlacht, um ſich mit dem gefürchteten Feinde ſelber zu meſſen, und auch Napoleon verließ Dresden, in dem er ſich ſo lange gehalten hatte, immer hoffend, einem oder dem anderen der verbündeten Heere einen entſcheidenden Schlag beibringen zu können, um ſich dann ſofort auf das andere zu ſtürzen. Er wandte ſich nach Leipzig. Dresden hatte ihm gedroht ein zweites Moskau zu wer⸗ den, da es bereits anfing an Unterhalt für die ungeheuren Truppenmaſſen zu fehlen und Krankheiten, Krenz⸗ und Querzüge ſein Heer auf das empfindlichſte lichteten.


