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und leicht zu vertheidigende Dorf noch durch viele Bruſt⸗ wehren und Schanzen zu einer unzugänglichen Feſtung gemacht. Stundenlang dauerte der Kampf, ohne daß es den braven Preußen gelang, Vortheile zu erringen; Strö⸗ me Blutes floſſen auf beiden Seiten ohne Erfolg und die Verluſte der Preußen waren beträchtlich.
Da griffen dieſe endlich unter lautem Hurrah mit dem Bayonette an und ſo, Mann gegen Mann fechtend, warfen ſie nach hitzigem Kampfe die Franzoſen zurück, drangen in das Dorf und trieben unter lautem Sieges⸗ jubel die Feinde hinaus in unaufhaltſame Flucht.
Die Schlacht bei Wartenburg war gewonnen, der Uebergang über die e die Feinde weit in die Flucht getrieben, und nun begann auch der Kronprinz von Schweden mit dem Nordheere langſam den Uebergang.
Dieſer Prinz Bernadotte, ein Verwandter des fran⸗ zöſiſchen Kaiſers, Franzoſe und früherer Marſchall Na⸗ poleon's, hatte viel von dieſem großen Geiſte gelernt und war durch ſeine Kriegskunſt, wie durch ſeinen, unter Na⸗ poleon's Adlern errungenen Ruhm, wohl berechtigt, einen ſo großen Theil der verbündeten Armeen, wie die Nord⸗ armee zu befehligen. Doch zeigte er während des ganzen Feldzuges weder die rechte Thatkraft noch die rechte Luſt, überhaupt etwas Entſcheidendes gegen Napoleon zu un⸗ ternehmen. Es genügte ihm, ſich nicht von ihm ſchlagen


