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ſtolz und blickte wie verachtungsvoll auf die Preußen nieder.
Da ſtürmten dieſe von Neuem. Ein wüthender An⸗ griff fand Statt und die Bayonette lichteten die Reihen der Feinde. Aber noch immer ſtanden ſie; da ſprang ein Offizier mit dem Degen in der Hand muthig vor, hieb Alles um ſich her nieder, verwundete den Träger der Standarte und riß ihm den Adler aus der Hand, den er eiligſt zu Boden ſinken ließ. Jetzt erſt fühlte er ſeine Wunden und ſank, die Trophäe feſt umſchlungen haltend, nieder, während die Franzoſen, welche ihren Adler gefal⸗ len ſahen, haſtig die Flucht ergriffen. Blücher hatte dieſen Vorfall geſehen, wie denn ſeinem Adlerauge ſelten eine kühne That entging; er merkte ſich das Regiment und ſprengte weiter, den Feind gänzlich zu überwältigen.
Die feindliche Reiterei, durch Blücher's Angriff ge⸗ worfen, ſtürzte zurück auf das hinten aufgeſtellte Fußvolk, brachte dieſes in Verwirrung, und Blücher, dies bemerkend, gab ſogleich Befehl zum allgemeinen Vorrücken. Die Feinde konnten ſich nicht wieder ſammeln und eilten in wil⸗ der Flucht der Katzbach und der wilden Neiſſe zu, deren Waſſerwogen immer drohender und gefährlicher rauſchten.
Brücken und Stege waren hinweggeriſſen, und die geängſtigten Franzoſen, welche hinter ſich bereits das laute Hurrah! der verfolgenden Preußen vernahmen, ſtürzten


