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Zwülftes Capitel. Blücher an der Katzbach.
O ſchauet, wie ihm leuchten bie Augen ſo klar!
O ſchauet, wie ihm wallet ſein ſchneeweißes Haar!
So friſch blüht ſein Alter, wie greiſender Wein,
D'rum kann er Verwalter des Schlachtfeldes ſein. E. M. Arndt.
Eine der ſchönſten und edelſten Geſtalten in dem glorreichen Befreiungskriege, jedenfalls aber die, deren Andenken amtiefſten im Volke wurzelt, iſt General Blücher, der Held im Silberhaar, der greiſe Sieger an der Katz⸗ bach und bei Möckern. Sein Gedächtniß iſt tief in das Volk gedrungen und neben dem alten Frit ſteht im Herzen Aller auch der alte Blücher, der greiſe Marſchall Vor⸗ wärts ohne Furcht und Tadel. Selten beſaß ein Feldherr ſo die allgemeine Liebe, ſo unbegränztes Vertrauen, als Blücher. Der König ehrte ihn, das Heer betete ihn an als ſeinen Vater und treuen Berather und Gefährten in Mühſal und Beſchwerden, als den unerſchrockenſten und kühnſten Anführer im Gefechte, und das Volk hoffte auf ihn, als auf den Erlöſer von der Knechtſchaft der Fran⸗ zoſen.
Schon im ſiebenjährigen Kriege hatte Blücher mit⸗ gefochten und ſich bei Kummersdorf und Freiberg durch
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