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Haß und Kampf aber der Knechtſchaft und der Tyran⸗ nei!“——
Es waren mehrere Wochen vergangen ſeit der Schlacht bei Jena und ſeit Albrecht in der Bauernhütte weilte, und auch heute machte er, auf den Arm ſeiner Pflegerin ge⸗ ſtützt, einen Ausflug in das Freie. Aber ihre Züge waren traurig und kummervoll und ein herber Schmerz ſpiegelte ſich darin ab. Albrecht hatte Johanna's Hand in der ſeini⸗ gen und ſo gingen ſie, Hand in Hand, ſchweigend neben einander her, tief betrübt über das Schickſal des unglück⸗ lichen Vaterlandes.
Nach dem Falle von Erfurt folgte ein Unglück auf das andere, ein Schlag nach dem andern, der die letzten Pfeiler der preußiſchen Monarchie in ihren Grundfeſten erſchütterte. Prinz Eugen, der die Reſerve⸗Armee führte, ward bei Halle geſchlagen, die ganze Armee, trotz der hel⸗ denmüthigſten Vertheidigung durch die Uebermacht ge⸗ ſprengt und in wilde Flucht aufgelöſt, und Fürſt Hohen⸗ lohe mußte ſich mit 16.000 Mann Infanterie, 6 Rei⸗ terregimentern, vielen Fahnen und Kanonen bei Prenzlau dem Feinde gefangen geben, weil es ihm an Munition und Lebensmitteln fehlte, und die Soldaten bereits murr⸗ ten und den Gehorſam verweigerten.
Magdeburgs Commandant hatte ihnen, als ſie vor⸗ überzogen, und Munition und Brod aus der reich mit


