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entſcheiden können, ward jetzt in den Strudel wilder Flucht mit fortgeriſſen.
Zwar verſuchte Rüchel von Neuem die Schlacht zu halten, er ſelber und ſeine Soldaten kämpften mit Löwen⸗ muthe, doch umſonſt, die Uebermacht war zu groß, und bald befand ſich Alles auf wilder Flucht— die Schlacht bei Jena war verloren.
Während dieſes bei Jena vorging, hatte man im Hauptheere bei Auerſtädt ebenſowenig eine Ahnung von der Schlacht bei Jena, als man hier an eine Schlacht bei Auerſtädt dachte.
Hier ſollte nach der Meinung des Herzogs von Braunſchweig am Morgen des 14. der Marſch nach der Unſtrut beginnen und Niemand hatte eine Idee von der Nähe franzöſiſcher Heerhaufen.
Am Morgen des 14. verließ die Königin, welche bis dahin treulich beim Könige ausgeharrt hatte, das Hauptquartier und trat die Rückreiſe an.
Auch hier deckte wie bei Jena ein dichter Nebel die ganze Gegend.
Gegen 6 Uhr Morgens begannen die Preußen den Aufbruch von Auerſtädt, die Diviſion Schmettau und Blücher mit ſeiner Reiterabtheilung machten den An⸗ fang und drängten kleine Cavallerie⸗Corps, auf die ſie ſtießen, leicht zurück. Bald jedoch trafen ſie auf ein regel⸗


