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Während die Preußen ruhten, wachte Napoleon, und unter ſeiner Aufſicht wurden die Wege zum Landgrafen⸗ berge geebnet und derſelbe mit Truppen und Artillerie beſetzt. Napoleon ſelber war unermüdlich; überall beauf⸗ ſichtigend und anordnend, leuchtete er ſelber mit einer Fackel den Soldaten, die ſeine Anordnungen ausführ⸗ ten, und ſo ward in einer Nacht das unmöglich Scheinende geleiſtet.
Die preußiſchen Vorpoſten hörten das Lärmen im feindlichen Lager, das Rollen der Geſchütze, den Holz⸗ ſchlag in der Tiefe— allein Niemanden fiel es ein, den Fürſten wecken und ihn davon benachrichtigen zu laſſen.
So brach der Morgen jenes verhängnißvollen 14. October an. Ein dichter Nebel lag auf der Erde ausge⸗ breitet und es ſchien, als verhülle ſich die Sonne, um die⸗ ſen Tag nicht zu ſehen, an dem der Ruhm des großen Friedrich und mit ihm die ganze preußiſche Monarchie in Trümmer fallen ſollte.
Napoleon ſtellte mit dem erſten Morgengrauen ſein Heer in Schlachtordnung und begeiſterte ſeine Truppen durch eine feurige Anrede.
„Vorwärts!“ antworteten die tapferen Soldaten und die Schlacht begann.
Die Truppen rückten vor, die Kanonen donnerten und weckten endlich den Fürſten von Hohenlohe in Cappel⸗


