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zeln faſſe, des Adels, den man dort drüben nicht aner⸗ kennt, und von deſſen Walten und Schalten in Deutſch⸗ land man ſich dort wie Märchen erzählt, deren Wirklich⸗ keit im dortigen Boden unmöglich wurzeln kann.
Mr. Roſt erkannte das aus den Geſprächen ſeines jungen Reiſegefährten, und es überkam ihn eine lands⸗ männiſche Rührung, eine Art Mitleid mit dem jungen und unerfahrenen Manne, der ſo übel berathen in eine fremde Welt ſtürzte, die ſeine Principien nicht vetſtand und niemals anerkennen würde, und in welcher er, weun ihn nicht bedeutendes Vermögen unabhängig ſtellte, die beſte Ausſicht hatte, in den ihm unbegreiflichen Verhält⸗ niſſen unterzugehen.
Mr. Roſt hatte den Plänen Harder's aufmerkſam zugehört und dieſer, der ſelber froh war, einmal über dieſelben ſprechen und die Anſichten eines Mannes dar⸗ über hören zu können, der in dem neuen Welttheile bereits heimiſch geworden war, hatte das ſpöttiſche Lächeln nicht
bemerkt, welches zuweilen über die ernſte Züge des Ad⸗ vocaten flog. Dieſer aber war entſchloſſen, ohne weiters das Meſſer an die Wunde zu ſetzen, und den Bethörten ohne Rückhalt auf ſeine Unwiſſenheit und die daraus entſpringenden gränzenloſen Irrthümer, wie auf die Verkehrtheiten ſeiner Anſichten aufmerkſam zu machen. Es war ein alter, rauher, aber herzensguter Kerl und


