Teil eines Werkes 
3. Theil (1862)
Entstehung
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traf mit ſeinen Anſichten den Nagel gewöhnlich auf den Kopf, ohne jedoch viel Abwägen und Federleſens mit feinen Worten zu machen.

Hören Sie mal, Herr, begann er, als Harder ſchwieg, etwas rauh und heftig,ich habe Sie nun ruhig ausreden laſſen, nun laſſen Sie mich aber auch einmal ausreden, denn Ihnen thut es wahrhaftig Noth, daß Ihnen einmal ein vernünftiger Kerl ein Licht anzündet und über Ihre thörichten Hoffnungen reinen Wein ein⸗ ſchenkt. Wie mir Ihre eben dargelegten Anſichten deut⸗ lich genng gezeigt haben, ſind Sie von Adel, und ziehen, wahrſcheinlich auf die Aeſte ihres Stammbaumes geſtützt, als Glücksritter in die weite Welt. Da hätten Sie ſich nun allerdings nach jedem anderen Lande eher, als gerade nach Nordamerika wenden ſollen, wo man für ein Adels⸗Diplom nicht einen halben Dollar gibt. Warum haben Sie ſich denn nicht lieber nach Rußland gewendet, wenn es Ihnen in Deutſchland nicht mehr gefallen wollte? dahin hätten Sie mit Ihren Anſichten gepaßt, aber niemals nach den Vereinigten Staaten von Nordamerika. Wer zu uns hinkommt und zufällig von Adel iſt, legt dieſen gewöhnlich ab, weil man durchaus weiter nichts, als höchſtens Mißeredit durch denſelben hat. Ich kann nicht begreifen, wie Sie ohne Weiteres einem Lande zu⸗