Teil eines Werkes 
3. Theil (1862)
Entstehung
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geſſen und ſchwelgte ſelig in den Wellen der Erinnerung, die leiſe murmelnd und wohlthätig über ihn dahinrauſch⸗ ten, allen Schmerz und alle Laſt ihm von der Seele hin⸗ wegſpülend. Sein Antlitz leuchtete wie in den ſchönſten Stunden ſeiner Liebe; höher und ſeliger quollen die Melodien hervor und drangen hinüber bis zu Mr. Hart⸗ mann und ſeiner Familie, die verwunderungsvoll die ſel⸗ tenen Töne vernahmen.

Hans war unendlich ſchön als er da ſpielte. Er war in Amerika kräftiger und männlicher geworden, und auf ſeinem gebräunten Antlitze lag ein ernſter Zug des Nachdenkens, der dem ſchönen Angeſichte noch mehr In⸗ tereſſe verlieh.

Er ſpielte weiter und immer weiter. Bald jubelten die Töne himmelan und ſchienen ſich nicht faſſen zu kön⸗ nen vor Glück und Wonne, bald klagten ſeine Melodien und erzählten von ſeinem Schmerze eine ganze Geſchichte der Prüfung und des Leides; bald tönte es tröſtend und mahnend aus den Saiten heraus, und ſeine begeiſterten Züge wurden wieder ernſt und nachdenklich.

Er ſah und hörte dabei nichts was um ihn geſchah und hatte es auch nicht bemerkt, daß Mr. Hartmann längſt in das Zimmer getreten war und ihm zuhörte. Dieſer verſtand die Sprache der Töne, und ein unend⸗ liches Mitleid mit dem unglücklichen Jünglinge durch⸗