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drang ſeine Bruſt. Dieſes Spiel zeugte von einer mehr als gewöhnlichen Bildung und gab dem Pflanzer die Gewißheit, daß er einen Unglücklichen aus den verzweifelt⸗ ſten Verhältniſſen gerettet hatte.
Er fühlte es, daß diſe Melodien ein verfehltes
Leben beklagten, verſtund die Kämpfe der Seele, die ſich loszureißen ſtrebte von S Feſſeln der Vergangenheit, um geläutert ein neues Leben zu beginnen, und ſein theilnahmvolles Herz war ſofort bereit, auf dieſes Stre⸗ ben einzugehen und dem Armen ſeinen ſchwierigen Weg zu erleichtern.
Fühlte er es ja doch ſelber genug, wie ſchwer eine verfehlte Jugend drückt; den Leidensgefährten unter⸗ ſtützend, wollte er noch ſelber ſühnen, fühnen die Schuld der Jugend, die heute noch dem gereiften Manne ſchwer auf der Seele laſtete.
Endlich war das Spiel geendet und Hans blickte gedankenvoll vor ſich nieder, als wollte er erſt Abſchied nehmen von der Erinnerung, bevor er wieder zurückträte in die Gegenwart.
Da trat Mr. Hartmann zu ihm hin und ſagte freundlich:„Hans, ich habe Dein⸗Spiel mit angehört und mich daran erfreut; willſt Du der Lehrer meiner Mädchen werden und ihnen Deine Kunſt beizubringen


