Teil eines Werkes 
3. Theil (1862)
Entstehung
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Wohin waren alle ſe'ne Träume von Glück und Liebe, von Ruhm und Ehre in den geheiligten Hallen ſeines Stammſchloſſes und an der Seite der ſo heiß geliebtet Signora? Wohin alle dieſe Träume, wohin dieſe heiße Liebe; was war aus dem ſchönen glänzenden Officier gewor den, der einſt der Liebling der Damen und der ge⸗ feiertſte Cavalier der Reſidenz war?

Verſchwunden, zerſtoben Alles— Sein und Schein— vermodert unter dem Drucke der Zeit und der Macht des Erkenntniſſes; er ſelber Tagelöhner auf einer ameri⸗ kaniſchen Pflanzung— halb Arbeitsmann, halb Selaven⸗ vogt.—

Er hatte ſeine Träume und die Verirrungen der Jugend ſchwer gebüßt, und doch wollte die Vergangenheit nicht von ihm weichen! Abgewandt ſtand ſie noch immer,

verachtungsvoll, deren Liebe er verrathen und der ja doch

der innerſte, edelſte Kern ſeines Herzens zu Engenien ge⸗ hört hatte und noch gehörte! Verachtungsvoll blieb ſie ihm abgewandt, und immerfort ſtand ihm ein blutiges Geſpenſt vor Augen und höhnte ihn mit dämoniſchem Lachen in den erſterbenden Zügen. Immer ſah er die brechenden Augen vor ſich, hörie'das Hohnlachen des Sterbenden, ſah das reizende Kind der Signora, und an dieſem Anblicke waren ſeine Jugend und ſein Jugend⸗ muth, waren ſeine Liebe und ſeine Hoffnung geſtorben,