Teil eines Werkes 
3. Theil (1862)
Entstehung
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bringen mußte; Dir aber kann ich und muß ich es ſagen, daß ſie unſer Ruin geworden ſind.

„Schlechte Jahre, Unglücksfälle mancher Art, und die Nothwendigkeit, ein unſerm Range entſprechendes Haus zu machen, ließen uns von dieſem Schlage nie wieder erholen; wir ſanken im Gegentheil tiefer und immer mehr— und heute gehört von Hardersberg mit Recht kein Stein mehr mir.“—

Die Generalin ſtieß einen Schreckensſchrei aus und ſtarrte den Bruder wortlos an, deſſen Antlitz ſo düſter und gefurcht war— wie ein Gewitterhimmel.

„Es iſt ſo,— wahrhaftig ſo!“— fuhr er lang⸗ ſam fort,„und der Freiherr von Harder iſt ſo geſtellt, t ein geringer Zufall ihn zum Banquerotte bringen ann.“—

„Hör' auf,— hör' auf— es iſt genug“— flehte die Generalin, die das Wort Bangquerott wie ein Dolch⸗ ſtich getroffen hatte.

„Nein!“— erwiderte er kal“,„jetzt mußt Du Al⸗ les wiſſen, denn Du haſt meine Handlungen gerichtet, undmußt nun auch den Muth haben, mich zu Ende zu hö⸗ ren. Der Freiherr von Harder iſt alſo ein Bettler, den nur noch ſein Rang und ſein Name vor dem Bettelſtabe ſchützt— er hat aber auch eine Tochter, die verheiratet werden ſoll, und jetzt, Frieda, nenne mir eine Familie aus

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