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Eintritt in unſere Familien erlaubt ſein ſoll, ſo iſt das Achſelzucken jedes Geldmenſchen gerechtfertigt, der, wenn vom Adel die Rede iſt, hochmüthig ſagt:„Das könnte ich auch haben, wenn ich's wollte.“— Das aber muß nicht wahr und ſoll nicht wahr ſein, er kann es nicht haben! Nicht das geſchriebene Diplom, ſondern der Ruhm unſerer Ahnen beſtrahlt unſer Haus und unſern Namen mit berechtigtem Glanze, und dieſer Adel, den uns tapfere Vorfahren durch Jahrhunderte hindurch er⸗ rungen und durch Heldenmuth erworben haben, kann kein Federzug eines Fürſten verleihen, kann kein Jude mit ſeinen Schätzen bezahlen. Arm, und ſeines Mam⸗ mons entblößt, iſt er nichts; wir dagegen ſind, arm oder reich, ſtets gleichberechtigt neben Fürſten und Kö⸗ nigen zu ſtehen, denn unſern Adelsbrief haben Helden mit ihrem Blute geſchrieben und Jahrhunderte haben ihn ſanctionirt.— Deßhalb keine Annäherung an die Parvenu's. Will dieſes grüne Holz nicht mehr zum Volke gehören, zu uns ſoll es nicht gehören, und eine Ver⸗
bindung mit einem ſolchen, der dieſen Unfug befördern hülft, erhölt meine Billigung nie!“
„Du haſt ganz Recht, Frieda, und ich bin mehr mit Dir einverſtanden, als Du vielleicht glaubſt— aber dennoch—“


