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dieſen Punkt unſeres Hauſes, denn ich ſo gern für ewig vergeſſen möchte.“
„Weil ich ewig daran gedenken muß, Frieda,“ er⸗ widerte der Freiherr bitter.„Er iſt die eigentliche Ur⸗ ſache, daß ich heute hier bin, denn ſeine Schuld, die an uns geſtraft wird, wirkt fort bis zur heutigen Stunde und zwingt mich heute, wenn mir auch das Herz dabei brechen möchte, Dir Anna zu nehmen.“
Die Generalin blickte fragend und erſchrocken auf.
„Was ſagſt Du?“— frug ſie beinahe heftig.
„Anna muß das Opfer vollenden, und ich bin nur froh, daß ſie ſich hier erholt hat, und ich nicht gezwun⸗ gen bin, mein krankes Kind zum Altare zu führen und vielleicht ihr zartes Leben zu gefährden.“
Sprich Dich aus, was iſt geſchehen oder was ſoll's?“—
„Wir müſſen Anna verheiraten, bald, ſo ſchnell als möglich, und ſo leid es mir thut, ſie Dir nehmen zu müſſen, denn ich gönne Dir das gute Kind am liebſten, das weißt Du ja,— ſo weißt Du doch auch, daß ich noch andere höhere Intereſſen wahrnehmen muß, denen wir Alle ſtets unſere perſönlichen unterordneten.“
„Gut und Leben für die Ehre des Hauſes von Harder“, murmelte die Generalin tonlos, und über ihre Züge flog eine düſtere Trauer.


