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von Hardersberg— von dem leider ja kein Stein mehr unſer Eigenthum iſt.“—
Er hatte ſtreng und hart geſprochen, während die bleichen Lippen feſt auf einander ſaßen wie im Krampfe gekniffen— und wer ihn ſo ſtehen ſah, der hätte ihn für einen Alba halten mögen, ſo finſter war ſein Blick und ſeine Haltung. Niemand, ſelbſt Gertrud nicht, ſollte ſeine Bewegung, ſeine innere Qual fehen, und
der Stolz verlieh ihm übermenſchliche Kraft, hart zu
ſcheinen, wo doch ſein Herz zu brechen drohete. Er würde kein theilnehmendes Wort, keinen Troſt geduldet, ja er würde ihn zurückgewieſen haben mit einer Härte, die ſein wahres Gefühl nicht kannte, und Gertrud wußte das, und hielt wie er dieſe Charakterverzerrung für wahrhaft adelig.
Sie wollte ihm nicht zurückſtehen und mit er⸗ zwungener Ruhe ſagte ſie:
„Alles für die Ehre des Hauſes. Thue, was nöthig iſt, ich füge mich der Nothwendigkeit und Anna wird es auch thun— wie wir Alle gewohnt ſind.“
Der Freiherr war zufrieden, drückte einen Kuß auf die Stirn der Gattin und ſagte ſcheinbar gleich⸗ gültig:„Ich fahre noch heur zu Frieda, um Anna zu benachrichtigen, und morgen will ich dann mit Bran⸗
dach ſprechen.— Auf Wiederſehen, Gertrud!“—


