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der Ruf der Harder's— ſeine Verhältniſſe vor dem Bruch; aber er war ruinirt, die letzten Pfeiler des Wohlſtandes zertrümmert, kein Stein von Harderberg mehr ſein Eigenthum— und jeder Windſtoß konnte das ſchwankende Kartenhaus zertrümmern, das ſeine Ehre decken ſollte.
Die Freifran ahnte ſorgenvoll das Alles.— Sie ſah in der erſchreckenden Muthloſigkeit ihres Mannes die Beſtätigung ihrer trüben Ahnung— wenn er ſich auch noch ſo feſt hinter Strenge und Kälte zu verſchan⸗ zen ſtrebte. Sie kannte ihn und hatte in mehr als zwan⸗ zigjähriger Ehe ſein Weſen ſtudirt; ſie allein begriff die ungeheure Qual, die ſein Herz zerfleiſchte, und die ſich doch nicht ausſprechen wollte und in thörichtem Stolze und falſcher Ehrliebe keinen Sterblichen zum Zeugen duldete.
Eertrud ahnte, begriff Alles. Sie verſtand alle ſeine Handlungen, ohne daß er ihr ein Wort über die Gründe mittheilte— und ſie lilt uit ihm, litt uuſüg⸗ lich um ſeine Qual— unſäglich auch, weil auch ſie das Geſpenſt der Armuth fürchtete,— und ihre eiſernen Amme für ſchrecklicher hielt, als ſelbſt den Tod.
Lieber hinab in die Gruſt, in der die Ehre wohl verſchloſſen ruht; lieber todt in der Gruft ihrer Ahnen, unter dem Baldachin äußern Glanzes,— als arm und


