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Elende geboren war, klagte ihn an in unſäglichem Schmerze, warum ſie wieder erwachen müſſen aus der todtenähnlichen Ohnmacht, in die ſie die Ge⸗ burt des Kleinen geſtürzt, in der ihr Daſein zwi⸗ ſchen Leben und Tod geſchwebt, an einem Fädchen nur geſchwebt hatte, erwachen müſſen aus derſelben zu einem neuen Elend!
Die Alte hatte aber unterdeß das Kind ſchon ergriffen, hatte dasſelbe in eine wärmende Decke ge⸗ hüllt, und war mit ihm und der gefüllten Milchflaſche hinausgeeilt auf ihren Platz vor der Hütte.
Die Sonne ſtand noch immer hoch am Himmel, vergoldete noch immer Wald und Feld, ſpielte noch immer mit dem ſanften Wellenſchlage, deſſen Muſik leiſe herübertönte in das Fiſcherdorf, und das Kind trank, trank mit vollen Zügen von der ſüßen Milch, und ſchlug dabei die klaren Augen zu der Großmutter auf, die es liebend im Schooße hielt und ihm mit mütterlicher Sorge die nährende Flaſche reichte.
Alle Sorge, alle Unzufriedenheit waren aus den verwitterten Zügen gewichen, und ein Strahl der rein⸗ ſten Liebe, der tief aus dem Herzen drang und hell und freudig aus den Augen blickte, verklärte ſie faſt.
Die Alte hatte Alles um ſich her vergeſſen, ſah nicht die Sonne mit ihrem Schein nicht das um⸗


