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ihren erbl ichten Haaren und ſo glich ſie einer trauern⸗ den Parze, die verdammt iſt, unaufhörlich das Le⸗ ben abſpinnen zu müſſen und die dabei ſelber ihr trauriges Geſchick beklagt.
Oft hob ein tieſer Seufzer ihre Bruſt— die müden Fnger ließen das Spinnrad ruhen und leiſe ſchlich ſie nach der Hüttenthür, um durch die Spalte zu blicken, worauf ſie trauernd wieder zu ihrem Ro⸗ cken zurückkehrte. Dann waren ihre Züge am ſchmerz⸗ lichſten erregt,— dann floſſen die Thränen ſchwer und perlendick über die gefurchten Wangen hernieder, und das Rad mußte ſchneller und ſchneller ſchwirren, um dem bewegten Gemüthe der alten Spinnerin zu folgen,— bis ſie nach einer Weile wieder aufſtand und ruhelos wieder durch die Spalte blickte.
Sie that es nicht gern, und nur langſam und gezwungen ſchlich die ſonſt noch ſo rüſtige Alte die wenigen Schritte bis zur Hüttenthür— aber dennoch mußte ſie immer von Reuem den ſchweren Gang un⸗ ternehmen,— dennoch konnte ſie nicht anders, ſie mußte immer wieder zurückkehren und mit ihrem ſor⸗ genden Blicke das Innere der Hütte überwachen.
Seufzand ſchlich ſie eben wieder nach ihrem Rade zurück— und es heftiger drehend, als es die unwil⸗ lig knarrende Maſchine gewohnt war,— flüſterten


