Teil eines Werkes 
3. Theil (1862)
Entstehung
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um des Lebens Elend von einem Tage zu dem andern zu friſten, doch gar zu wenig auf die Probe geſtellt werden.

Sturm und Wetter das ſind ſeine Freunde und trauten Genoſſen. Sie begrüßt er wie Tanz und Spiel mit lautem Jubelrufe! Wenn ſie toben, reißt er ſich empor aus ſeinem maſchinenmäßigen Phlegma, das ihn am Lande und beim warmen Sonnenſcheine feſſelt und entnervt. Dann fühlt er die Kraft ſeines Armes ſich neu verjüngen, fühlt die Muskeln ſchwellen wie die Blätter⸗ knospe vor dem Sonnenſtrahle, und inmitten der Ele⸗

mente lernt er ſich fühlen als freier, kräftiger Menſch,

der ſeinen Muth und ſeine Macht erproben kann an den rieſengroßen Werken der Schöpfung. So plump, ſo faul und ſchwerfällig ein ſolcher Fiſcher am Lande um⸗ herſteigt, immer in Gefahr in den eigenen Füßen einen Stein des Anſtoßes zu finden, ſo gleichgültig und theil⸗ nahmslos am Lande ſein wettergebräuntes Angeſicht um⸗ her blickt, und ſo ſchläfrig die Augen in ihm: ebenſo lebendig und gewandt iſt er auf dem Waſſer, wenn die Wellen hochgehen und die Briſe mit dem Schirme des Südweſtens ſpielt. Trotz der ſteifen Oelkleidung iſt er dann flink und gewandt wie die Katze, die nach Beute haſcht; ſein Antlitz leuchtet in Kühnheit und Energie, während die Augen Alles ſehen, Alles beachten jeder Welle und jeden Windſtoß parirend.