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und in den gedruckten Blättern ſich ſelber erkannte und ſein heiligſtes Empfinden— um ſo höher glänzten ſeine Augen, verklärte ſich ſein ganzes Sein.—
Das Mittel der Mutter hatte geholfen. Nachdem ihr gohannes, auf ihren Wunſch, vor einigen Wochen das von Herrn Dankbar verſchmähte Mannſcript übergeben, ſie es an ihren einzigen Bruderzin Dresden gefandt, der zugleich der Einzige war, welcher die unglückliche Witwe in ihrem Elend nicht verlaſſen hatte— hatte ihm das Schickſal ihres Sohnes mitgetheilt und um ſeine Bemühung für das Werk desſelben gebeten.
Ein Dresdener Verleger hatte gern den Verlag übernommen, und heute nun ſandte der Onkel ein ge⸗ drucktes Exemplar der Gedichte nebſt fünfzig Thaler Honorar.
Die Nacht des Mißgeſchicks und der Schande ſank giir tiefer hinab in das Meer der Zeit und der Pergſſenheit. Hell und ermuthigend lachte den beiden Jeprüften die Sonne einer neuen ſchönen Lebenshoff⸗ nung entgegen— und nur der Gedanke an Marie, das arme verführte— und doch ſo ſtill und heißgeliebte Mädchen,— das vielleicht jetzt in ihrer ſchwerſten Stunde ſeufzte, während ſich über ſein Haupt der Segen des Himmels ergoß, trübte Johannes Freude. Frau Roſen bemerkte die Wolke an ſeinem Glücks⸗
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