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der Frau Roſen ſtand, und, von dem Steigen ſchwer er⸗ ſchöpft, hoch aufathmete.
Dann klopfte er an und trat ein. Ja, Johannes irrte ſich nicht, es war wirklich Herr Dankbar, der da eben elegant durch die Thür ſchritt, und Herr Dankbar ſchien ſich auch nicht in das Dachſtübchen verirrt zu ha⸗ ben, denn als er Johanues bemerkte, lächelte er ſo ver⸗ bindlich, als es ihm nur immer möglich war, und be⸗ grüßte ihn mit großer Freundlichkeit. Er ſchien die Sceue von früher ganz vergeſſen zu haben, und vergeſſen die Schmach und die Demüthigung der Rolle, welche Joh annes ihm damals gegenüber hatte ſpielen müſſen, ihm, dem nur ſpeculativen Geſchäftsmanne, der ein Ta⸗ lent verſtößt, um ſeines Namens willen,— wie ihm, dem ſchurkiſchen Clavierlehrer, deſſen Herz in ſchändlicher Schadenfrende triumphirte.
Wie geſagt, Herr Dankbar ſchien das Alles ver⸗ geſſen zu haben, denn in ſeinem Geſichte ſah man nichts als reine Seligkeit und liebevolle Theilnahme,— und Johannes Hand ergreifend, rief er mit warmem Drucke:
„Sie glauben nicht, mein junger Freund, wie glücklich es mich macht, Ihnen freudige Nachricht bringen zu können. Se. Durchlaucht Prinz aver haben mir Ihre neue Dichtung mitgetheilt, und ich bin entzückt ge⸗ weſen von der Macht der Poeſie, die wie ein ſtrahlen⸗


