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kelt! Nein, nein— keine Illuſionen und thörichte Hoff⸗ nungen;— mein Theil iſt der Fluch— mein Erbe die Schande!“———
Die Mutter ſah ſchmerzvoll die Wolke auf der Stirn des Sohnes und errieth mit mütterlicher Zärtlich⸗ keit den Grund derſelben. Und durfte ſie ihm denn zür⸗ nen deßhalb, durfte ſie ihn tadeln, daß er ſeufzte unter der Laſt des Fluches, der ſein ganzes Daſein drückte und ihn ehrlos erklärte für alle Zeiten— zur Sühne für fremde Schuld?—
Da rollte unten eine Caroſſe vor die Thür, und
Herr Dankbar, der elegante Buchhändler, ſchwang ſich leicht heraus und verſchwand im Hauſe.
Johannes ſah es und bemerkte bitter:„Da iſt nun die Profeſſorin geſtern kaum von ihrer Reiſe zurückge⸗ tehrt, und ſchon flattert auch Herr Dankbar wie ein Geier herbei, um ſich die Ausbeute derſelben nicht ent⸗ gehen zu laſſen. Ihr ſinkt er faſt zu Füßen, um für ſchweres Geld einen neuen Roman der Gefeierten zu
erlangen, mich aber weiſet er von der Thür— mit
Schmach und Schande!“——
Diesmal aber hatte ſich Johannes doch geirrt,
Herr Dankbar ging an dem eleganten Gemache der Pro⸗ feſſorin vorüber und keuchte höher hinauf— immer hö⸗ her hinauf— bis zu dem Dachwerk, bis er vor der Thür


