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einmal nicht vertrauen konnte, und wenn er auch ſo auf⸗ merkſam war— doch nie einen Grund zur Klage gegen ihn fand, ſondern i im Gegentheil durch ſeine aufmerkſame Galanterie ihm ſtets zum Danke verpflichtet ward.
Cutſchieben aber widerſprach die Mi jorin dem Hei⸗ ratsplane ihres Mannes— ſo tnihlert ſogar, daß der alte Winn ganz verwundert und verſtimmt ward, über ſolche thörichte Autipathie gegen einen Mann, dem er ſo befreundet ſei, und der mit ſo vieler Aufopferung darnach ſtrebe, einem alten Manne Unterhaltung und Heiterkeit zu bereiten.
Er hielt die Partie wirklich für Eugenien's Glück, da Jeannot reich und unabhängig wäre— und dachte zugleich daran, wie er als ſein Schwiegerſohn ganz und gar an ihn gefeſſelt ſein und ihm für den Reſt ſeines Lebens Geſellſchaft leiſten würde.
Die Majorin ſchwieg dann und beharrte auf ihrer Anſicht; doch die ſchöne Harmonie ihrer Ehe war geſtört, und Welling, der ſich ſonſt am wohlſten und glücklichſten gefühlt hatte, wenn er, in ſeinem Lehnſtuhl verſunken und ſeine Pfeife rauchend, neben ſeiner jungen Frau ſitzen und mit ihr ſiet konnte, fühlte ſich jetzt nur noch in der Nähe des Doctors behagiich— ritt— ging— und trank 3 ihm— und ward, wie er ſelber ſagte, noch ein⸗ mal jung an ſeiner Seite.— Während deſſen ſchloſſen


