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fall die Harder's überſchütte, wußte er ganz genau— und Hans verbrauchte die Lockſpeiſe, die ihn endlich in das Netz des Juden ziehen ſollte, für Geſchenke und Vergnügungen, welche die Liebe ihn ließ, um Signora Corrado zu erfrenen.
Er liebte ſie ja ſo ſehr, die ſchöne Singetin„ und ſein ganzes Streben lief darauf hinaus, ſie zu erfreuen. Was er ſah, und wovon er ahnen konnte, Laß es ſie erfreuen möchte, mußte ſein Eigen werden, ward zu ihren Füßen niedergelegt, und ein Liebesblick der Ueber⸗ raſchten für ſeine Aufmerkſamkeiten war ſein ſchönſter Lohn.
Die ſtolze Sängerin, die nie ein Geſchenk ange⸗ nommen hatte, und noch täglich ſelbſt alle Bemühungen
des Prinzen aver beharrlich zurückwies, der, bezaubert
von ihrer Schönheit, und ſie in ihrer Kunſt bewundernd,
ihr e nen prächtigen Brillantenſchmuck von ungeheurem Werthe hatte verehren wollen— dieſelbe ſtolze Signora nahm von Hans die Geſchenke ſeiner Liebe und erfreute
ſich an dem einfach ſten ſelbſt von ganzem Herzen. Sie war ja reich genug, um alles Fremde zu ent⸗ behren; ſie war zu ſtolz, um die dargebrachten Huldi⸗
7 gungen anzunehmen, die ja doch nur freundlichen, lä⸗
chelnden Dank— theilnehmende Blicke und andere
Gunſtbezeugungen bedingen ſollten, und nur bei Hans


