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alter Vater kennt ja keine Gedanken mehr, als nur das
Glück von ſeinem Kinde, und was ſein Kind will, das ſoll und muß geſchehen.“ Ophelia lächelte ſonderbar und der Ausdruck ihrer
Züge mit den funkelnden Augen hatte etwas Dämoni⸗
ſches.„Gut, Vater, ich nehme Dein Wort,— aber bald, ich bitte Dich bald— bald muß⸗ ich ſeine Erfüllung ſehen,— ſoll ich nicht meiner Leidenſchaft für ihn zum Opfer fallen, oder ihn als Opfer fallen laſſen. Bald muß ich ihn ſehen, oder er ſoll kennen lernen, was es heißt, Ophelia Silbermann, die Tochter des Millionärs verſchmäht zu haben.—“ „Aber meine Tochter—“
„Schweige Vater,— ich weiß, was ich will!—
Thue Du jetzt Dein Beſtes— ſonſt thue ich es— und
hat er dann nicht wollen kennen lernen die Tochter des
Millionärs, die ihn liebt, ſo ſoll er kennen lernen die
Tochter Abraham Silbermann's, die ihn haßt!“— Sie wandte ſich haſtig um und blickte durch das Fenſter auf die Straße hinaus. Doch fuhr ſie erſchrocken zurück, denn ihr Auge fiel auf Hans von Harder, der mit ſchnellen Schritten die Straße herunter kam und in ihres Vaters Haus trat. Sich umwendend, ſagte ſie: „Jetzt, mein Vater, ſieh was Du thun kannſt,—
verſuche noch einmal Du die Macht der Millionen—


