Teil eines Werkes 
2. Theil (1862)
Entstehung
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wäre— verſchwände— aber ich kann ihn nicht neben einer Andern ſehen, kann es nicht ertragen, da überſehen zu werden, wo ich liebe. Es war Signora Corrado, welche mit ihm fuhr— nicht wahr, mein Vater?“

„Ja, mein Kind, es war die berühmte Signora.“

„Ich dachte es wohl“— erwiderte Ophelia ruhig und mit einem ſpöttiſchen Lächeln, welches ſich ſeltſam ausnahm unter den glühenden Augen—„doch hätte ich noch nicht Gelegenheit, dieſe Prinzeſſin anders zu ſehen — als in ihrem Flitterreiche.“—

„Meine Tochter, die Stunde der Geſellſchaft naht— Deine Toilette—“

„Ich weiß, ich weiß,— doch Vater, ich frage Dich nun zum letzten Male, wirſt Du mir Harder kön⸗ nen in meinen Cirkel ſchaffen— wirſt Du ihn zwingen können, in unſerem Hauſe zu verkehren?—“

„Sicher, meine Tochter, gib mir nur Zeit, nur noch eppes Zeit, mein Kind, und er ſoll liegen Dir zu Füßen, wie alle die übrigen jungen Officiere, die leider nicht können erringen die Gnade, ſich ſonnen zu dürfen in Deineh freundlichen Blicken, meine Ophelia—“

„Schweige von dieſen Narren,— die ſpeichel⸗ leckeriſch—“

„Mein Gott, meine Tochter!— Ja ja, meine Ophelia, Du ſollſt, Du mußt ihn haben,— Dein