Teil eines Werkes 
2. Theil (1862)
Entstehung
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glicklich;— ſo reich und glücklich wie keine der Töchter Iſraels in der ganzen Reſidenz. Herr Silbermann war ein ehrlicher Mann, aber ein großes Genie, und wie ſeine Glaubensgenoſſen ehrfurchts⸗ voll flüſterten: Der große Silbermann!— Was kümmerte ſie's, daß die Chriſten, die dummen Chriſten, die ſich nur von den Juden helfen und hinhel⸗ fen laſſen und ſich doch ſo klug, ſo ſtolz und erhaben dünken über den verachteten Mauſchel, daß dieſe ſtolzen Chriſten den großen Banguier, einen Wucherer— der größten Einen— nannten, zu dem nur die Noth ſie trieb, die ſie dann aber auch nun ſo ſicherer in ſeine Netze jagte, und bei dem höchſtens die Officiere lucriren te die feiner Tochter geſielen und ihre Cirkel beſuch⸗ ten?— 2 Was kümmerte das den reichen Mann? Was ver⸗ ſtanden die Chriſten vom Geſchäft? Für ſeine Tochter that Herr Silbermann Alles und jeder ihrer leiſeſten Wünſche waren Befehle, welche voll⸗ führt werden mußten mit aller der Gewiſſenhaftigkeit und Macht, welche Millionen verleihen. Er ſelber, der alte, vielbeſchäftigte Mann, eilte umher und wachte über Alles, prüfte ſelber alle Arrangements des Feſtes, ob ſie guch ſo getroffen ſeien, wie ſeine Tochter ſie liebte, und b ſie dem Namen ſeines Hauſes Ehre machten.