Teil eines Werkes 
2. Theil (1862)
Entstehung
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er ſein Haupt legen ſollte für die Nacht, und ſeine Familie mit ihm.

Das war ſo Geſchäftsgang, und Herr Silbermann kannte ſein Geſchäft, und hatte nie Mitleid darin gekannt. Er hielt dies nur für natürliche Conſequenzen, und würde

verwundert genug aufgeſchaut haben, hätte ihm Jemand geſagt, daß an ſeinen Millionen die Thränen und Flüche der Hunderte kleben, aus deren Schweiß er ſie zuſammen⸗ geſetzt, wenn ſie durch raſtloſes Vorwärtsſtreben über ihre Kräfte hinaus, oder durch mißglückte Speculatio⸗ nen in ſeine Hände gefallen waren.

Herr Silbermann pflegte dann zu nehmen, ſo lange noch ein Pfennig zu nehmen blieb, allein war denn das ein Unrecht?— Er war ja Geſchäftsmann und machte Geſchäfte für ſeinen Vortheil. Daß dieſer der Nachtheil Anderer ſein mußte, war natürlich, und Herr Silber⸗ mann hatte ſich noch niemals Serupeln darüber gemacht, wenn ein Familienvater hinauszog von Hab und Gut, kahl und nackt, und das Beſitzthum ihm zugeſchlagen wurde, ihm, dem großen Silbermann, und er durch ge⸗ ſchickte Manipulationen, durch Parcelirung u. ſ. w. das Doppelte des Werthes herausſpekulirte.

Das war Geſchäftsgang, und Herr Silbermann machte Geſchäfte, damit ſeine Ophelia reich ſei und