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ten, immer nur allein genießen will, oder denkſt Du, ich bin beſorgt, und vertraue Deinem Herzen ſo we⸗ nig, daß ich Bange trüge, wenn Du eine junge ſchöne Majorstochter kennen lernſt?“
„Aber, Marie—“
„Ach, mein Freund, laß' doch dieſe Grillen— ich vertraue Dir und Deiner Liebe, weiß, wie Du
mir tren biſt,— und dafür, daß Du mich geſtern Abend allein gelaſſen haſt, ſollſt Du heute Abend allein ſein— da ich für heute Abend eine Einla⸗
dung angenommen
„Das iſt grauſam, Marie— zwei Abende hin⸗ ter einander? Rein, das kann nicht Dein Ernſt ſein.“
„Es iſt wahr, Hans, und wäre, wenn ich auch dieſe Einladung hätte abſchlagen können, was aber nicht der Fall iſt,— doch nur Revange.“
„Du biſt, wie alle Italienerinnen— Rache egeht Euch noch über die Liebe.“
„Do haſt Du recht, ſie ſtehen ſich ntſten gleich.— Doch ſieh' da, die prächtige Caroſſe!— Ah, ſeh' ich recht, das iſt der reiche Silbermann mit ſeiner unvergleichlichen Ophelia!—— Warum grü⸗ ßeſt Du dieſe Leute ſo freundlich?“—
„Ach Gott, ich kenne den Vater— ich war öfters im Comptoir— denn er iſt der Geſchäfts⸗


