Teil eines Werkes 
2. Theil (1862)
Entstehung
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kindlich lieblicher Freude! Verflucht Hölle und Satan über die ganze Brut! Sie haßte Alles, was ſie an ihn erinnerte ſie wollte nichts wiſſen, nichts ſehen mehr: und Hans, Hans kam noch im⸗ mer nicht!Hans, rette mich vor mir ſelber flü⸗ ſterte ſie angſtvoll aber es war ja kaum Morgen Hans lag wohl noch im tiefſten Schlummer und träumte von Eugenien's reizendem Bilde: Hans kam nicht, konnte noch nicht kommen, und die Signora weinte Thränen des Zorns und der Angſt in die Kiſſen ihres Divans.

Da lag ſie lange, ausgeſtreckt und regungslos, und nur das öftere Beben, das convulſifiſch die ganze Geſtalt durchflog, zeugte von ihrem Leben.

Der Morgen brach an, Marie trat in dus Ge⸗ mach der Herrin und war nicht wenig erſtaunt, ſie ſchon aufgeſtanden zu finden.

Noch immer ruhte die Signora und verbarg ihr Antlitz in den Kiſſen. Doch hatte ſie das Mädchen wohl kommen hören, und als ſie nun ſich erhob und nach der Dienerin hinblickte, waren ihre Züge zwar kalt und ru⸗ hig, doch auf der Stirn und um die Augen ſchweb⸗ ten wohl bekannte Gewitterwolken, die Marie erbeben machten.

Der Morgen verging, der Signora einziger Ge⸗