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Die Wirthsleute unten trugen Sorge, daß Herr Brunner eines Tages, wo die Winte ſonne noch etwas wärmer ſchien, noch tiefer in die Betten eingepackt und dann, wie ein Wickelkind die Treppen hinab, in einem Wagen nach dem Stadt⸗Krankenhauſe gebracht wurde. Dort lag er in einem großen Saale unter vielen Anderen; es war eine böſe, lange Krankheit, ihre dämoniſche Ge⸗ walt drang bis in das Heiligthum der Seele und ſtörte Gefühle und Erinnerungen aus ihrem langem Schlafe, die ſich in Fieberphantaſien Bahn brachen.
Wider alles Erwarten des Arztes legte ſich das Fieber. Herr Brunner fühlte ſich von Tag zu Tag wohler, er genas, und als der Frühling in's Land gekommen war und die grünen Blätter der Bäume ſich dunkler färbten, als die Cangrienvögel wieder draußen vor den Fenſtern ſangen und in dem zum„Grünen Reiter“ ge⸗ hörigen Garten Abendeoncerte abgehalten wurden— da wankte der alte Brunner an ſeinem Stocke wieder hin⸗ aus in's Freie, blieb ſtehen und huſtete, und ging weiter. Seine zahlreichen Bekannten in der Stadt, welche erſt durch den Arzt des Krankenhauſes die wahre unglück⸗ liche Lage des alten Buchhalters erfahren hatten, veran⸗ ſtalteten zu ſeinen Gunſten eine Collecte, an der ſich auch die Firma T. W. Rauh mit 25 kr. betheiligte.
Aber dies ſtimm e den alten Brunner nur trauri⸗


