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dem Fenſter des Nachbarhauſes noch mit dem Lockenkopfe herübernickte; er ſpitzt den Bleiſtift und bricht die Spitze wieder ab, um ihn von neuem ſpitzen zu können; er geht und wäſcht ſich allſtündlich die Hände, und wenn die Fülle dieſer kleinen Thätigkeiten erſchöpft iſt, flüch⸗ tet er in das Packzimmer und unterhält ſich mit den Markthelfern, bis der neue College kommt und den Markthelfern einſchärft, daß ſie zum Arbeiten und nicht zum Schwatzen hier ſeien.
Da eines Tages ſchauen die Wappen des Nachbar⸗ hauſes ganz eigenthümlich zum alten Brunner herüber ihre Figuren fließen nicht mehr ineinander, ſie ſtehen mit klarer Beſtimmtheit vor des Buchhalters Augen, als wären ſie ihres neckiſchen Spieles endlich müde, aber am Fenſter drüben liegt ein Etwas, das eine Form annimmt, als wäre es das Geſicht des kleinen Mäd⸗ chens und ihr Lockenkopf darüber, und Herr Brunner ſchaut d'rein und denkt an die früheren Zeiten und dann wieder an die Gegenwart. Wie ſoll er den heutigen Tag verbringen, und die ganze Woche, und den ganzen Monat. Und ſo wird es fortgehen, ſo lange er Buch⸗ halter im Hauſe T. W. Rauh bleibt, ſo werden die Stunden eines jeden Tages langſam hinſchleichen, ſo wird er jede Viertelſtunde ſchlagen hören, ſo wird er ſich— wenn er den Blicken ſeiner Mitarbeiter begegnet


