Teil eines Werkes 
4. Theil (1862)
Entstehung
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gabe erfüllt er auf's Redlichſte. Der neue College iſt ſchon ſo weit gekommen, daß der Prinzipal ihn für fä⸗ hig hält, Herrn Brunner einen Theil ſeiner eigenen Ar⸗ beiten abzunehmen. Herr Brunner ſieht ſich in Folge deſſen von mancherlei Berufspflichten befreit, die er ſeit länger als einem Vierteljahrhundert in ſtetem gewohnten Kreislaufe erfüllt hatte. Sein Amt iſt ihm bedeutend er⸗ leichtert und er kann ſich zu den Arbeiten, die ihm nun noch obliegen, Zeit nehmen; der neue College arbeitet ſich immer beſſer und beſſer ein und bald hat er in Al⸗ lem eine noch größere Sicherheit erlangt, als ſie der alte Buchhalter haben kann; er darf noch mehr von ſei⸗ nen Arbeiten dem neuen Collegen übertragen, und im⸗ mer mehr, und endlich hat er nur noch einige wenige Conti des Hauptbuches zu überwachen es ſind die ſchwächſten unter allen. Tagelang hat er die Feder hin⸗ ter'm Ohr, ohne ſie zu gebrauchen; er ſitzt an ſeinem Pult, ſicht nach den drei alten Wappen hinüber, wen⸗ det das Auge wieder weg und will ſchnell in ſeiner Ar⸗ beit fortfahren, und beſinnt ſich, daß er nichts zu arbei⸗ ten hat. Der neue College hat von allen ſeinen Büchern und auch von dem guten alten Hauptbuch vollſtändig Be⸗ ſitz genommen und Herr Brunner wird von der Lange⸗ weile gemartert. Er liest die Correſpondenzen durch, bis in die Zeiten zurück, wo das kleine Mädchen aus