Teil eines Werkes 
4. Theil (1862)
Entstehung
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ſeine Augen ſehr ſchwach geworden ſeien. In der That! Brunner iſt alt geworden; er hat nur noch wenig Folien im Gedächtniß, bedarf des Regiſters, um irgend ein Conto aufzuſchlagen. Ferdinand Buxbaum& Comp. in Lübeck exiſtiren ſchon längſt nicht mehr, die Zahlen 260 und 389 und noch viele andere Zahlen haben für Herrn Brunner gar kein Intereſſe mehr, ſelbſt an den Waſſerfleck in einem Blatte des alten ausgeſchrebenen Hauptbuches hat er ſeit langer Zeit nicht mehr gedacht.

Ach, auch ſchon längſt iſt der Scattiſch imGrü⸗ nen Reiter aufgehoben, der eine der Spielgenoſſei ſtarb, den andern hat das Schickfal in ein fernes Land getrieben, und dritte hat ein Weib genommen und widmet die Abende ſeiner Familie.

Nur der alte Brunner, der alte Buchhalter der Firma T. W. Rauh, ſitzt noch zuweilen Abends in einer Ecke der gemüthlichen Gaſtſtube ganz allein an einem Tiſche und wirft wehmüthige Blicke hinüber nach dem alten Scattiſche, an dem ſich jetzt die neuere Generation amü⸗ ſirt. 4 iſt leer um mich her geworden! at er oft vor ſich hin und ſeufzt. Wenn er dann auf dem Nach⸗ auf ſeinen dicken Stock geſtützt, an das Haus ſeines Chefs kommt, bleibt er vor jedem der eiſernen Laden der Comptoirfenſter ſtehen, unterſucht mit ſeinn dürren, zuſammengeſchrumpften Hand, ob auch