Teil eines Werkes 
4. Theil (1862)
Entstehung
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ein tüchtiger Kaufmann geworden. Dieſer große Mann mit dem ſchwarzen Backenbart und dem ſcharf beobach⸗ tenden Blick der Augen iſt derſelbe Alwin, der als kleiner Knabe bei Herrn Brunner Troſt und Rettung ſuchte, wenn er um die Löfung einer Schulaufgabe verzweifeln wollte. Herr Brunner erinnerte ihn lächelnd an jene Zeiten und der junge Herr Rauh ſagte, daß er ſich zwar auf ſein Verhältniß zu ihm nicht mehr beſinnen könnte, er zweifle aber nicht, daß Herr Brunner Herr Brunner ſei Herr Brunner beugte ſich tief auf ſein Hauptbuch herab und nahm ſich vor, ſeinen Chef mit ſolcher Ver⸗ traulichkeit nicht wieder zu beläſtigen. Auch ohne dieſen Grundſatz hätte der alte Buchhalter von früheren Zeiten ſchweigen müſſen, denn es zeigte ſich bald, daß der Herr Rauh jun. überhaupt nicht der Mann war, welcher mit einem ſeiner Diener über etwas Anderes als über Ge⸗ ſchäftsangelegeuheiten ſprach Herr Brunner zieht ſehr höflich ſeinen Hut vor Herrn Alwin Rauh ab und be⸗ nimmt ſich höchſt artig und zuvorkommend gegen ihn, wie dies einem Gebieter gegenüber oft erforderlich iſt. Der junge Herr Rauh wird nicht von der Gicht geplagt, er hat auch keine üble Laune, aber er iſt ſcharf und ſtreng und hat ſchon bemerkt, daß die grüne Augenblende, welche Herr Brunner endlich um ſein dürftiges graues Haar legen muß, ein bedenkliches Zeichen wäre, daß