Teil eines Werkes 
4. Theil (1862)
Entstehung
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die Conti im Hauptbuche nicht mehr ctaſchten die Buchſtaben ſind wahre Carricaturen, und jetzt geht er, wie verlautet, gar mit der Abſicht um, ſich ſeinen Schämel aufpolſtern zu laſſen! Dieſer Mann wird dem alten Herrn Rauh verdrießlich, er leiſtet nicht mehr das, was er ſonſt geleiſtet hat und bezieht doch noch immer den früheren Gehalt. Herr T. W. Rauh beſchäftigte ſich eben mit der Frage, ob das Geſchäft gegen Herrn Brunner Verbindlichkeiten habe, weil er ihm ſo lange gedient, oder ob Herr Brunner mehr dem Geſchäft verbunden wäre, weil es ihn ſo lange behalten habe, da wurde Herr Rauh in ſeinem lan⸗ gen Selbſtgeſpräch von etwas Unerwartetem unter⸗ brochen: vom eigenen Tode.

Der gute alte Herr hat in der letzten Zeit faſt keinen einzigen frohen Augenblick gehabt, er war immer verdrießlich und fand keine Freude am Leben mehr, nun iſt er geſtorben! ſo ſagte Herr Brunner zu ſei⸗ nem Nachbarn, an deſſen Seite er hinter dem Sarge einherging, und ſeit langen Jahren floſſen die Thränen wieder über ſeine Wangen, und gruben ſich eine neue Spur um die ſchon recht hervorſtehenden Spitzen und Ecken.

Herr Alwin Rauh iſt der neue Chef des Hauſes. Er wurde aus weiter Ferne geholt und iſt in der Fremde