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den Vorzug gegeben haben gide⸗— ach! ſie haben ſich inzwiſchen alle verhenet i
Die Figuren der drei Wappen am Nachb arhauſe ſchmelzen noch immer mit ungezähmtem Uebermuthe zuſammen und gehen ebenſo wieder auseinander; aber der Hund und die Katze ſind geſtorben, und längſt ſchon tummelt ſich ihre Nachkommenſchaft vor der Thür; das kleine Mädchen am Fenſter iſt eine hei⸗ ratsfähige Jungfrau geworden, die jetzt mit ernſter Freundlichkeit mit dem Kopfe nickt, wenn Hrrr Brunner hinaufgrüßt, und F T. W. Rauh iſt ein ganz alter Mann geworden, der oft von der Gicht heim⸗ geſucht wird und eben ſo oft böſe Laune hat. Oben im Kreiſe ſeiner Familie läßt er ſich weniger davon überraſchen, aber unten im Comptoir, mitten auf dem Schauplatze der Geſchäftsſorgen, muß ſich der Funke der Verſtimmung entzünden.
Nun, in der That! es kommt dem alten Herrn Rauh jetzt überaus langweilig vor, daß ſich Herr Brunner nach jeder anſtren enden Arbeit die Hände reibt und, wie ein Huſarenoberſt, mit großen Schritten im Comp oir herumgeht. Es iſt nicht fein von Herrn Brunner, daß er, wenn man mit ihm ſpricht, den Daumen der rechten Hand in die Weſtentaſche ſteckt; dazu wird ſeine Handſchrift immer unſicherer, er darf


