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telſten Fenſter der erſten Etage ſieht einem andern Wap⸗ pen über dem Mittelfenſter der zweiteu Etage verzweifelt ähnlich, und doch gewinnt jedes der Wappen eine andere ausſchließliche Phyſiognomie, wenn man die Einzelhei⸗ ten beider mit einander vergleicht!
In ſolchen phantaſtiſchen Betrachtungen ergeht er ſich regelmäßig ſo lange, bis ihm die Augen übergehen⸗ Vor der Hausthüre dieſes merkwürdigen Gebäudes tum⸗ meln ſich zu beſtimmten Tageszeiten ein Hund und eine Katze, und Herrn Brunner erfreut die Beobachtung, daß der überlegene Hund ſich vor der Katze fürchtet. Auch die Fenſter der erſten Etage des alten Gebäudes gewäh⸗ ren viel Unterhaltung. Die Zimmer ſind von einer klei⸗ nen, gemüthlichen Familie bewohnt.
Die Tochter, ein kleines, nettes Mädchen, kleidet vor ſeinen Augen ihre Puppen an und aus. Mitunter begegnet ihr ſchwarzes Auge dem Blicke des Buchhalters, dann verſteckt ſie ſich ſchnell hinter die Fenſtergardine, plötzlich erſcheint ihr Kopf wieder, ein herzliches Lachen, das er durch die Fenſterſcheiben hindurch und über die Straße hinweg faſt zu hören meint, fliegt über ihr Ant⸗ litz, ſie nickt mit dem Kopfe, und er nickt wieder.
So lange Herr Brunner auch ſchon im Hauſe T. W. Rauh iſt, nie hat er ſich gelangweilt. Seine Un⸗ terhaltung hat ſich natürlich nicht auf die Erſcheinungen
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