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am Nachbarnhauſe beſchränkt, er fand ſie hauptſächlich in ſeinem Wirkungskreiſe ſelbſt. Unter den vielen Leuten, mit welchen er in Angelegenheiten der Firma über die ſchwarze Comptoirtafel hinweg verkehren muß, ſind manche intereſſante Perfönlichkeiten, mit deren geheim⸗ ſten Intereſſen er vertrant geworden; denn Bekanntſchaf⸗ ten zu machen iſt ſeine Leidenſchaft, und hierin beſitzt er wahre Virtuoſität.
Ein Fremder tritt herein, der nur gebrochen deutſch ſpricht. Er iſt auf dem Cap der guten Hoffnung zu Hauſe, und erhielt von einem Geſchäftsfreunde ein Em⸗ pfehlungsſchreiben an die gutrenommirte Firma T. W. Rauh.
„Wie geht es Ihnen, Herr— äh— 2“ fragt Vrun⸗ ner mit herzlicher Freundlichkeit, und reicht dem Afrikaner die biedere Rechte.
DDer Afrikaner ſieht ihn mit großen Augen fragend an und ſchweigt.
Den Buchhalter bringt dies beredte Schweigen nicht aus der Faſſung; er reicht ihm einen Stuhl, und unterhält ſich mit ihm auf die vertraulichſte Weiſe, bis Herr Rauh ſelbſt erſcheint. Brunner aber iſt ſeelenver⸗ gnügt, er iſt um eine Bekanntſchaft reicher!
Jedes neue Geſicht gehort für immer ſeinem Ge⸗ düchtniſſe an, und ſo bringt jeder S der Buch⸗


